I taught advanced undergraduate classes in Comparative Politics in German and English at the Leibniz University of Hannover with a strong focus on quantitative methods applying positive political theory. This page will provide you with summaries and reading lists of classes I taught.


Advanced Readings in Comparative Politics 

This seminar is designed to survey major topics and contributions in the field of comparative politics by focusing on the “original” writings. Moreover, we will contrast the classic approaches with newer research in the field. Thus, we will be able to outline the evolution of the discipline and develop a comprehensive map of comparative politics. Therefore, we will address questions such as: How does state and nation building happen? How can we classify political regimes? What characterizes the political culture of a nation? Why do some parties rely on patronage while other parties run on policy programs? In answering these and other questions we will summarize theoretical and empirical corner stones of comparative politics.

We will begin with a broad overview of the field. Afterwards we will move our analyses to the macro-level by focusing on the state and nation building. This section will be followed by a meso-perspective on political mobilization and political culture. Finally we will adopt a micro-level view on the process of policy making. Each section will be coupled with an assessment of methodologies used in the respective research area.

The seminar has four major learning objectives: First, students will internalize the theoretical diversity in comparative politics by explaining theories to each other and evaluating them together. Second, students will develop an understanding for the methods used in various areas of comparative politics and will be asked to apply these methods in their own work. Third, students will learn to contrast classic theoretical approaches with recent empirical findings, allowing them to better understand the complexity of comparative politics. Finally, students will be able to familiarize themselves with the English academic language.

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Judicial Politics in Vergleichender Perspektive
[Judicial Politics in Comparative Perspective]

Dieses Seminar bietet einen Überblick über die politikwissenschaftliche Forschung zu Gerichten als politische Institutionen und Richterinnen und Richter als politische Akteure. Während „Judicial Politics“ in der US- amerikanischen Politikwissenschaft schon lange etabliert ist, gewinnt es in der europäischen vergleichenden Regierungslehre erst in jüngerer Zeit zunehmend an Bedeutung.

In dieser Veranstaltung werden wir rechtliche Institutionen aus politikwissenschaftlicher Sicht betrachten, unterschiedliche Erklärungsansätze für richterliches Handeln kennlernen, sowie den richterlichen und in- stitutionellen Einfluss auf das politische System mittels unterschiedlicher Theorien diskutieren. Unsere Überlegungen übertragen wir dabei immer auch auf konkrete Fälle.

Didaktisches Ziel der Veranstaltung ist das Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens, sowie die Anwendung der Methoden der Vergleichenden Regierungslehre. Des Weiteren werden die Studierenden dazu befähigt, unterschiedliche Gerichte systematisch zu typologisieren, und zu beschreiben wie sich das politische System eines Landes und das Handeln der Richter gegenseitig beeinflussen.

Nach einem Überblick wenden wir uns zunächst dem institutionellen Vergleich zwischen dem angelsächsischen Supreme Court Modell und dem Modell der europäischen Verfassungsgerichtsbarkeit zu. Anschließend betrachten wir die Handlungsmotive von Richterinnen und Richtern, diskutieren innergerichtliche Prozesse und die politischen Grenzen richterlichen Einflusses. Schließlich besprechen wir den möglichen Einfluss der Judikative auf den politischen Prozess und im Verfassungsgefüge. Weiterhin werfen wir einen Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungen in Judicial Politics.

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Positive Politische Theorie zur Analyse Politischer Prozesse
[Positiv Political Theory to Analyse Political Processes]

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Methoden der positiven politischen Theorie. Dem theoretischen Ansatz, der vor allem auf William H. Riker und die Rochester School zurückgeht, liegen zwei Aspekte zugrunde: Zum einen soll sich die Politikwissenschaft an stringenten und systematischen Methoden orientieren, wie sie etwa in der Physik oder der Ökonomie genutzt werden. Zum anderen liegt der Fokus der positiven politischen Theorie auf dem rational handelnden Individuum, dessen Motivation die Maximierung des eigenen Interesses ist. Der „Rational Choice Ansatz“ wird so Kernbestand der Theorie. Ziel politischer Positivisten ist es schließlich „gesetzesähnliche“ Vorhersagen über komplexe politische Prozesse zu treffen.

In diesem Seminar lernen wir zunächst die Basisannahmen der Theorie kennen und beschäftigen uns mit (politischen) Handlungsproblemen. Anschließend entwickeln wir ein Grundverständnis für einige Methoden dieser theoretischen Richtung und wenden uns im Hauptteil ausführlicheren Anwendung zu, etwa dem erklären parlamentarischer und parteipolitischer Prozesse. Nach einer kritischen Auseinandersetzung und dem aufzeigen alternativer Theorien, schließt das Seminar mit neueren Überlegungen der positiven politischen Theorie.

Ziele der Veranstaltung ist es bestehende Forschungsfragen der vergleichenden Regierungslehre vor dem Hintergrund der positiven politischen Theorie zu bewerten. Hierfür lernen Studierende vor allem die Grund- lagen, aber auch Vorteile und Grenzen dieser Theorie kennen. Dadurch ist es ihnen möglich den positiven Ansatz anderen Theorien gegenüberzustellen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden auf die Entwicklung eigener Forschungsvorhaben übertragen und gezielt in Referaten und Ausarbeitungen angewendet. Durch die Analyse bestehender Forschung werden die Studierenden darüber hinaus für die Methoden der vergleichenden Regierungslehre sensibilisiert.

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